TheaterJeder stirbt für sich allein
Nach dem Roman von Hans Fallada
Samstag9.3.201919 UhrAula am Berliner Ring

Jeder stirbt für sich allein

Werkmeister Otto Quangel und seine Frau Anna führen in Berlin ein ruhiges, unauffälliges Leben. Als jedoch ihr einziger Sohn 1940 an der Front fällt, beschließt Otto, etwas gegen das NS-Regime zu tun. Unterstützt von Anna schreibt er Postkarten mit regimekritischen Aufrufen und legt diese in Treppenhäusern der Stadt aus – immer in der Hoffnung, in den Köpfen seiner Mitmenschen etwas bewirken zu können. Umgeben von überzeugten Nationalsozialisten, Karrieristen, Opportunisten, Kleinkriminellen und Menschen, die sich aus Angst vor Konsequenzen dem staatlichen Druck anpassen, ist dies ein ebenso riskantes wie wenig erfolgversprechendes Unternehmen. Denn die Karten werden gefunden und bei der Polizei abgegeben.

Falladas Hinterhofpanorama „Jeder stirbt für sich allein“ basiert auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares Hampel.

Dem Regisseur Volkmar Kamm gelingt es in seiner Dramatisierung in beklemmender Eindringlichkeit, die emotional sehr anrührende Atmosphäre einzufangen und in Momentaufnahmen die verschiedenen Schicksale zu bündeln.

Foto: Jürgen Frahm

Infos

Altes Schauspielhaus Stuttgart, Konzertdirektion Landgraf

Einführungsgespräch Treffpunkt um 18 Uhr an der Abendkasse

Einzelkarten

Preisstufe 1: 20 Euro
Preisstufe 2: 17 Euro
Preisstufe 3: 14 Euro