Wir über uns

Monheimer Kulturwerke

Zum 1. Juli 2018 wurde die Monheimer Kulturwerke GmbH gegründet. Sie ist eine 100-prozentige städtische Tochter. Die bisherigen Geschäftsfelder des Marke Monheim e.V. wurden übernommen.

Neben dem kontinuierlichen Ausbau der kulturellen Angebote an den gewohnten Spielstätten rückt ein weiteres Projekt in den Fokus: die geplante Veranstaltungshalle „Kulturraffinerie K714“ an der Rheinpromenade. Sie soll 2023 den Betrieb aufnehmen. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4000 Gästen wird damit eine neue Dimension erreicht. Der Bau und die professionelle Vermarktung sind Herausforderungen, denen sich die Monheimer Kulturwerke sehr gerne stellen.

Um bereits im Vorfeld alle Stellschrauben zu optimieren, hat Martin Witkowski zum 1. September 2018 die Geschäftsführung der Monheimer Kulturwerke übernommen und bereitete in der Funktion als Intendant bereits die künstlerische Planung der Spielzeit 2019/2020 vor.

Marke Monheim e.V.

Der Verein wurde 2001 in Zeiten knapper städtischer Kassen gegründet. Monheim am Rhein befand sich im Nothaushalt. Alles musste auf den Prüfstand gestellt werden. Um dennoch ein kulturelles Angebot aufrechterhalten zu können, wurde es in den Verein ausgegliedert.

Marke Monheim mit mehreren hauptamtlich Beschäftigten finanzierte sich über Jahre vor allem aus Mitteln der Sparkassenstiftung. Der Vereinsvorstand war rein ehrenamtlich aktiv. Dabei wuchs das Volumen kultureller Angebote kontinuierlich weiter. Seit dem 1. Juli 2018 sind die bisherigen Geschäftsfelder der Marke Monheim nun in der neu gegründeten Monheimer Kulturwerke GmbH aufgegangen.

Die 100-prozentige städtische Tochter wird das kulturelle Angebot weiter professionalisieren. Der Verein mit seinen rund 200 Mitgliedern bleibt bestehen, engagiert sich künftig jedoch als Förderverein.

Kulturraffinerie K714

Sie hat die Region geprägt und die Menschen, die hier leben. Sie hat der Stadt einen Teil ihrer historischen Silhouette verliehen und sorgt damit bis heute auch für einen markanten und unverwechselbaren Ort – architektonisch, geografisch und auch emotional: Die vor mehr als 100 Jahren gegründete Mineralölwerke Rhenania-Ossag AG, später Shell, errichtete in Monheim unmittelbar am Rhein eine große Raffinerie, in der mehrere hundert Beschäftigte viele Dekaden bis in die Mitte der 80er Jahre Schmieröle und Bitumen produzierten.
Nach einer langjährigen und aufwändigen Sanierung des einstigen rund 25 Hektar großen Shell-Geländes wird es heute als Gewerbegebiet Rheinpark mit neuen Unternehmen besiedelt. Doch eine Konstante ist der Stadt erhalten geblieben: die „Alte Fassabfüllhalle“, in der einst die in Monheim am Rhein durch komplexe Raffinierungs- und Destillationsprozesse gewonnenen Produkte verfüllt wurden.
Nun soll diesem besonderen, diesem außergewöhnlichen Ort seine Seele wiedergegeben werden, um einen neuen Stadtbereich zu entwickeln, der Menschen dazu einlädt, sich zu treffen, um gemeinsam Kunst, Kultur und Geselligkeit zu genießen.
Ziel des Umbaus der alten Fassabfüllhalle in ein Kulturgebäude ist, den Bogen zwischen Tradition und Moderne zu spannen, allen Kulturrichtungen eine Heimat zu bieten und den Menschen einen Ort der Begegnung zu schenken – facettenreich, demokratisch und offen. Noch in dieser Spielzeit werden die ersten Bauarbeiten an diesem historischen Ort beginnen können. Als Bauherrin und zukünftige Betreiberin entwickeln die Monheimer Kulturwerke in den kommenden Jahren und planmäßig zum Eröffnungsjahr 2024 diesen ausgesuchten Ort und Kulturraum. Diesen Weg möchten wir gemeinsam mit Ihnen gehen.
Über jede Anregung und alte Dokumente, über persönliche Eindrücke aus privaten Fotoalben und Schilderungen von Zeitzeugen freuen wir uns sehr. Denn wir möchten gemeinsam mit dem Denkmalschutz, den ausführenden Architekten und Fachunternehmen die Historie mit dem Heute bestmöglich und authentisch verbinden. Während der Bauphase werden wir Sie auf dem aktuellsten Stand halten.